Kleiner Schwellenwechsel

Neben den Arbeiten zur Erweiterung des Betriebes in Richtung Dahlerau gehört es auch zu unseren Aufgaben die Betriebssicherheit auf dem aktuell schon befahrerenen Abschnitt zwischen Wuppertal-Rauenthal und dem Bahnhof Beyenburg zu gewährleisten. Im Einfahrbereich vor Beyenburg unterhalb der Brücke der Kurvenstraße liegen etwa rund 50 Holzschwellen, die tlw. schon an die 70 Jahre alt sind. Irgendwann sind diese so morsch, dass sie die Spurhaltung der Gleise nicht mehr gewährleisten können. Dies würde im schlimmsten Falle dazu führen, dass dort ein Zug entgleist. Damit das nicht passiert, wird auch dieser Bereich immer wieder kontrolliert. Ein kurzen Stück war schon so marode, dass dort eine sogenannte Spurstange eingebaut wurde, die das Gles provisorisch hält. Nun war es aber an der Zeit das Provisorium zu entfernen. So wurden zwei Schwellen, die schon ganz marode waren nun durch neue Exemplare ersetzt. Bei zwei Schwellen kommt bei uns erstmal nicht die große Technik zum Einsatz, sondern hier ist nochmal Handarbeit gefragt. Zuerst wurde die Bettung zwischen den Schwellen weggegraben. Danach konnten die Schwellen von den Schienen gelöst werden, bevor sie seitlich aus dem Gleis gezogen werden konnten. Danach begann dann das Einfädeln der neuen Schwellen. Hier musste immer wieder noch Schotter entfernt werden, bis die Schwellen schlussendlich in ihrer Solllage angekamen. Danach wurden passend die Löcher in den Schwellen gebohrt und diese dann mit neuen Schrauben befestigt. Danach kam dann nochmal die Schottergabel zum Einsatz. Die Schwellenfächer mussten wieder mit Schotter verfüllt werden. Danach sah es schon wieder optisch ganz gut aus. Aber es fehlten ja noch die Stopfarbeiten, wo viel Schotter noch unter die Schwellen gedrückt wird. Danach fehlte schon wieder Schotter. Ein letztes Mal wurde im schon müden Zustand Schotter geschaufelt. Danach war dann aber alles fertig. Neben den Schwellen natürlich auch die 5 Arbeiter, die hier 6 Stunden beschäftigt waren …

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